Migrationsargumentation
Ein lesenswerter Beitrag zu Migration und Integration heute im Standard von Gerald John:
https://www.derstandard.at/story/3000000318780/oesterreich-braucht-zuwanderung-aber-nicht-jede
Ein lesenswerter Beitrag zu Migration und Integration heute im Standard von Gerald John:
https://www.derstandard.at/story/3000000318780/oesterreich-braucht-zuwanderung-aber-nicht-jede
Cory Doctorow mit einem lesenswerten Beitrag zur unterbewerteten „Fact-Intensivity“ bei der Durchsetzung von Recht. Erzeugen Gesetze bei ihrer Durchsetzung einen hohen administrativen Aufwand, dann kann das die Wirkung der Gesetze stark einschränken.
Ein Problem, das er z.B. beim Kartellrecht (hoher Aufwand bei der Definition eines Marktes) oder rund um „Hass im Netz“-Gesetze (hoher Aufwand für Überprüfungen einzelner Beiträge und Gegenmaßnahmen durch Plattformen) sieht.
https://pluralistic.net/2026/03/25/fact-intensive/#market-definition
Ein lesenswerter Artikel über ein irisches Dorf, dessen Bewohner:innen gemeinsam beschlossen haben, Smartphones für Kinder zu verzögern.
Wie man ein „Collective Action Problem“ adressieren kann:
https://www.nytimes.com/2026/03/25/realestate/ireland-cell-phones-children.html
Eine Bitkom-Umfrage ergibt, dass 99% der Deutschen es für wichtig halten, dass das Land digital unabhängiger wird: https://www.heise.de/news/99-Prozent-wollen-digitale-Unabhaengigkeit-6-Prozent-nutzen-KI-aus-EU-11252308.html
In Frankreich müssen bis zum Herbst Ministerien & Behörden Pläne zum Umstieg auf Linux vorlegen: https://www.derstandard.at/story/3000000316292/adieu-windows-frankreich-beschliesst-plan-hin-zur-digitalen-souveraenitaet
„People often overestimate what will happen in the next two years and underestimate what will happen in ten.“ – ein Zitat von Bill Gates, 1996.
Eine hörenswerte Sendung von Ö1 Matrix zu digitaler Souveränität. Einerseits wird der Stand der Dinge in Schleswig-Holstein und in Österreich analysiert. Andererseits wird gezeigt, dass rund um OSOS Austria Open Source auch an österreichischen Schulen umgesetzt wird:
https://oe1.orf.at/programm/20260410/828785/Digitale-Souveraenitaet
Hans Rauscher, wie immer sehr treffend, über eine richtungsweisende Gerichtsentscheidung in den USA zu Social Media & Verantwortung: https://www.derstandard.at/story/3000000314246/verantwortung-fuer-tech-oligarchen
inkl. Verweis auf den wie immer hörenswerten Nikolaus Forgó in Ö1: https://oe1.orf.at/player/20260326/826349/1774524677595
Anfang März wurde McKinsey gehackt. Der firmeninterne KI-Chatbot „Lilli“ wurde von einem autonomen KI-Agenten attackiert, der SQL-Schadcode in das System einschleusen konnte – innerhalb von zwei Stunden. Der Agent hatte dadurch Zugang zu >700.000 internen Files und >46 Mio. internen Chat-Nachrichten. Hier die ganze Geschichte: https://codewall.ai/research/how-we-hacked-mckinseys-ai-platform
Die Security-Experten von Security Research Labs beschreiben in einem Blogpost das Problem: KI-Assistenten und -Chatbots werden mit viel Druck und hoher Geschwindigkeit aufgesetzt, gleichzeitig verfügen die Systeme über weitgehende Zugriffs- und Schreibrechte. Dadurch steigt die Angriffsfläche. Hier der ganze Beitrag: https://srlabs.de/blog/hacking-ai-agent
Für Unternehmen und deren Bemühungen um Künstliche Intelligenz sollte Security eine wesentliche Rolle spielen. Gerade im produzierenden Bereich, wo sich IT und OT immer mehr verschneiden, können solche Angriffe abseits vom potenziellen Verlust von Betriebsgeheimnissen & Co. eine echte, physische Gefahr darstellen.
Die McKinsey-Geschichte ist ein wichtiges Warnsignal – in dem Fall wurde der Hack durch CodeWall durchgeführt und entsprechend gemeldet. Beim Angriff eines malignen Akteurs wären die Konsequenzen wohl gewaltig gewesen.
Einmal ganz abseits von Politik, Digitalisierung & Co.: das ist ein sehr schöner Artikel zu Elternschaft 🤗
https://www.derstandard.at/story/3000000308256/warum-das-leben-mit-kind-so-wunderschoen-ist
Ein lesenswerter Artikel des französischen Unternehmers Robin Rivaton über chinesische Industriepolitik: https://www.project-syndicate.org/commentary/china-manufacturing-success-depend-on-industrial-density-by-robin-rivaton-2026-02
Die Kernaussagen aus meiner Sicht:
Eine ähnliche Perspektive vertritt Dan Wang in seinem Buch „Breakneck“ (große Leseempfehlung! Gibt’s z.B. hier): Fertigungskompetenz und Prozesswissen sind zentral, die Fähigkeit zu „bauen“, zu entwickeln und umzusetzen, ist wesentlich für die volkswirtschaftliche Entwicklung Chinas – wie auch für den „Westen“.
Was heißt das für Österreich, insbesondere für die produzierende Industrie in Europa?
Meine Sichtweise: In den Bereichen, in denen wir über differenzierendes Knowhow und bestehende Industriecluster verfügen, sollten wir uns bemühen, diese zu halten und Forschung & Entwicklung zu forcieren – ich denke z.B. an die spezialisierte Halbleiter-Fertigung, den Spritzguss oder große Teile der Metallverarbeitung. „Little Giants“ sind das, was wir in Österreich gerne „Hidden Champions“ nennen. Diese Unternehmen und die mit ihnen verbundenen Kompetenzen zu unterstützen und auszubauen, mit AI & Co. anzureichern, wäre ein wichtiges Ziel. Außerdem brauchen innovative Unternehmen, bestehende und neue, geduldiges Kapital für langfristige Investitionen – gerade auch, wenn Firmen und ihre Geschäftsmodelle kein klassischer Fall für Venture Capital Investments sind.
Freue mich über Rückmeldungen, bestärkende oder abweichende Gedanken. Ich finde es wichtig, Industriepolitik breit zu diskutieren.
Das sind gute Nachrichten für Social Media in Europa: die spanische Igalia, ein globaler Treiber von Open Source Softwareentwicklung, hat bekanntgegeben, die Entwicklung des Eurosky Projekts zu unterstützen: https://www.igalia.com/2026/03/18/Advancing-the-AT-Protocol-in-Partnership-with-Eurosky.html
Eurosky baut eine europäische Implementierung des AT Protocols, auf dem u.a. das soziale Netzwerk Bluesky basiert.
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