Erstindustrialisierungsanreiz
Gestern haben Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister Peter Hanke und Staatssekretär Sepp Schellhorn eine erste Zwischenbilanz zur österreichischen Industriestrategie gezogen.
Dabei wurde auch eine Maßnahme für industrielle Prototypen und Pilotanlagen vorgestellt: die Förderung „Industrie Schlüsseltechnologien – Leitbetriebe 2030″ soll Anreize für die Erstindustrialisierung neuer Produkte schaffen. Forschungsergebnisse sollen rund um die in der Industriestrategie genannten Schlüsseltechnologien in konkrete Produkte münden, die auch in Österreich hergestellt werden. 18. Mio. € stehen zur Verfügung, max. 3 Mio. pro Projekt.
Das ist eine wichtige Initiative. Denn: Österreich investiert viel in Forschung & Entwicklung, beim Transfer von F&E-Knowhow in die industrielle Praxis haben wir aber noch Luft nach oben. Die Förderung setzt genau dort an.
Auch in Zeiten des Sparens braucht es Investitionsanreize, insbesondere wenn dadurch langfristig Wertschöpfung generiert wird. In der Förderung werden gesicherte und neu geschaffene Arbeitsplätze explizit als Indikatoren für die Mittelvergabe genannt.
Man muss auch zwischendurch loben, wenn etwas Positives passiert – ich hoffe, dass die Förderung ein kleiner Anreiz für Industriebetriebe (& solche, die es werden wollen) ist, über die Ausweitung der Produktion in Österreich nachzudenken.
Link zur „Industriestrategie Österreich 2035„, deren Entwicklung ich in meiner beruflichen Tätigkeit begleiten durfte.


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