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Souveränitätseinstellungen

Prof. Christiane Wendehorst von der Universität Wien hat einen sehr lesenswerten Text zu digitaler Souveränität veröffentlicht.

Meine persönliche Zusammenfassung:

  1. Digitale Handlungsfähigkeit ist für Europa wichtig. Ein Problem zu ignorieren, löst es nicht (auch in Hinblick auf ein potenzielles Schrems III). Der beste Zeitpunkt, einseitige digitale Abhängigkeiten zu adressieren, war vor 20 Jahren, der zweitbeste ist jetzt.
  2. Auf den „Brüssel-Effekt“ zu hoffen, ist zu wenig. Es braucht alternative Angebote und die notwendige Nachfrage dazu. Für beides ist die Mobilisierung von europäischem Investitionskapital für Europa erforderlich.
  3. Bessere politische Entscheidungen benötigen (mehr) technologische Kompetenz. Sonst gibt es keine praktische Rechtssicherheit und das digitale Pendant zu „Carbon Leakage“ – Produkte werden am europäischen Datenschutz vorbei anderswo erstellt und importiert.

Hier der Link zum Beitrag: https://www.derstandard.at/story/3000000329925/europas-bequemlichkeit-hat-uns-digitale-souveraenitaet-gekostet

Burggrabenpolitik

Spezialwissen in Nischen und darauf aufbauende Produkte sind Österreichs Burggräben im globalen Wettbewerb.

In einem Gastkommentar für den Falter habe ich diesen Gedanken ausformuliert. Im Umgang mit China und den USA muss uns in Europa bewusst sein, wo unsere wirtschaftliche Stärken liegen. Dort müssen wir ansetzen.

Ich freue mich über Feedback und Rückmeldungen aller Art. Hier der ganze Text:


Das Gold, das Wolfram heißt

Egal ob Reiselust, Aufrüstung oder der Traum von Datenzentren im Weltall: Die globale Luft- und Raumfahrtindustrie wächst. Der Markt braucht Rotorblätter, Flugzeugturbinen und Höhenruder – und dafür braucht er Wolfram. Dieses Metall abzubauen und zu verarbeiten, beherrschen weltweit nur wenige Unternehmen. Eines davon ist Plansee im Tiroler Außerfern. Die Produkte des Unternehmens sind international gefragt – selbst Apple bezieht dort Komponenten.

Plansee zeigt, was Betriebswirte einen „Moat“ nennen: einen Burggraben, der Konkurrenten auf Distanz hält. Je einzigartiger das Wissen eines Unternehmens, desto schwerer lässt es sich kopieren. Dasselbe gilt für Volkswirtschaften. Wer über schwer nachahmbare Fähigkeiten verfügt, behauptet sich im internationalen Standortwettbewerb. Österreich bringt dafür gute Voraussetzungen mit.

Solche Fähigkeiten entstehen nicht über Nacht. Sie wachsen dort, wo Unternehmen ihre Fertigung selbst beherrschen, Forschungseinrichtungen und Ausbildungsstätten Wissen weitergeben und weiterentwickeln und Fachkräfte sich über Unternehmensgrenzen hinweg austauschen. Aus diesem Zusammenspiel entsteht, was der Technologieanalyst Dan Wang „Prozesswissen“ nennt: regional verankertes Know-how, das sich nicht in Patenten oder Handbüchern festhalten lässt. Es steckt in Produktionsabläufen, Lieferketten und den Köpfen der Menschen. Es ist das praktische Kapital eines industriellen Ökosystems.

China liefert dafür eindrucksvolle Beispiele. Rund um Shenzhen hat sich eines der weltweit wichtigsten Zentren für die Elektronikfertigung entwickelt. Dass iPhones trotz geopolitischer Spannungen weiterhin dort produziert werden, ist kein Zufall. Über Jahrzehnte wurden mit gezielten Investitionen, Ausbildung und Infrastruktur tiefe Burggräben geschaffen. Auch darüber hinaus hat sich die chinesische Industrie regional spezialisiert: Aus Guizhou stammt jede siebte Gitarre, aus Guangdong rund 40 Prozent aller Mikrowellen. In diesen Clustern konkurrieren Unternehmen miteinander – und gemeinsam mit der Welt.

In der industriellen Fertigung verfügt China heute über enormes Prozesswissen. Im Digitalen nehmen die USA eine ähnliche Rolle ein. Ob Online-Werbung, Cloud-Infrastruktur oder Chipdesign: An den Plattformen von Google und Facebook, den Cloud-Angeboten von Amazon und Microsoft oder den von NVIDIA entwickelten Grafikprozessoren führt kaum ein Weg vorbei. Auch hier schützen tiefe Burggräben die Marktführer.

Was folgt daraus für Österreich? Die entscheidende wirtschaftspolitische Frage lautet: Worin liegt unser Vorsprung? Wo verfügen wir bereits über Prozesswissen – und wo lässt es sich weiter ausbauen?

Eine tragende Säule der österreichischen Wirtschaft ist die Industrie. Trotz aller Strukturdebatten gibt es hierzulande zahlreiche hochspezialisierte Unternehmen, die als „Hidden Champions“ Weltmarktführer in ihren Nischen sind. Sie machen Österreich zu einer erfolgreichen Exportnation. Dass das Harvard Growth Lab Österreich im Komplexitätsranking 2024 auf Platz 11 führt, ist wesentlich ihr Verdienst. Gemeinsam mit ihren Zulieferern, Forschungspartnern und Fachkräften bilden sie jene industriellen Netzwerke, aus denen Prozesswissen entsteht.

Besonders stark ist Österreich in der Metallverarbeitung, bei Kunststoffen oder im Maschinen- und Anlagenbau. Dieses Know-how zeigt sich im Spritzguss ebenso wie in der Bahnindustrie oder in Teilen der Mikroelektronik. Das Beispiel Wolfram macht diese Vernetzung sichtbar: Im Salzburger Mittersill baut Sandvik das Metall ab, im Kärntner Althofen verarbeitet die Treibacher Industrie AG es zu chemischen Erzeugnissen weiter. Die Fachkräfte werden vielfach selbst ausgebildet, wissenschaftliche Expertise liefert unter anderem die Montanuniversität Leoben. So entsteht metallurgisches Prozesswissen – österreichischer Prägung.

Viele dieser industriellen Stärken finden sich auch in der heuer vorgestellten Industriestrategie der Bundesregierung wieder. Gleichzeitig steht die Industrie unter Druck. Hohe Energiekosten, unsichere Rohstoffversorgung und gestiegene Lohnkosten schmälern die Spielräume für Investitionen.

Dennoch zeigt sich: Wo tiefes Prozesswissen vorhanden ist, wird weiterhin investiert. Siemens Energy baut seinen traditionsreichen Transformatorenstandort in der Steiermark aus, FACC erweitert seine Produktion im oberösterreichischen Innviertel. Solche Entscheidungen treffen international tätige Unternehmen aus vielen Gründen. Regional verfügbares Know-how gehört zu den wichtigsten.

Dasselbe gilt für junge Unternehmen. Wer an bestehende industrielle Stärken anknüpft, verbessert seine Erfolgschancen. Das Linzer Start-up Emmi AI, das kürzlich an das französische Unternehmen Mistral verkauft wurde, entwickelt derzeit Modelle für die Luftfahrt und den Spritzguss. Bestehendes Prozesswissen wird so nicht ersetzt, sondern erweitert. Innovation baut auf vorhandenen Burggräben auf.

Spezialwissen und Prozesswissen sind keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen gepflegt und weiterentwickelt werden. Dazu gehören Investitionsanreize für Unternehmen ebenso wie der Schutz strategisch wichtiger Produktions- und Entwicklungsstandorte – etwa durch eine kluge Investitionskontrolle.

Gleichzeitig entstehen neue Stärkefelder. Was Österreich in der industriellen Produktion gelungen ist, ist auch im digitalen Raum möglich. Der Bedarf an digitaler Souveränität in Europa wächst kontinuierlich. Einige heimische Unternehmen sind dafür bereits gut positioniert. Öffentliche Beschaffung und gezielte wirtschaftspolitische Anreize können helfen, diese Märkte zu entwickeln.

Entscheidend bleibt jedoch der Faktor Mensch. Das duale Ausbildungssystem schafft jenes Know-how, das industrielle Ökosysteme zusammenhält. Dem Rückgang ausbildender Betriebe muss deshalb entgegengewirkt werden. Ebenso wichtig ist die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie. Sie gehört zu den großen Stärken des Standorts und sollte auch in Zeiten knapper Budgets nicht aufs Spiel gesetzt werden.

Europa diskutiert oft darüber, wo seine Chancen liegen. Österreich tut das ebenfalls. Die Antwort beginnt nicht bei den Schlagzeilen des nächsten Technologietrends, sondern bei den Fähigkeiten, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben und sich nicht einfach kopieren lassen. Wer seine Burggräben kennt und weiter vertieft, schafft die Grundlage für künftigen Wohlstand. Nicht alles, was glänzt, ist Gold. Manchmal ist es Wolfram.

China-Charakteristika

Der amerikanische Autor und Antitrust-Experte Matt Stoller hat eine lesenswerte Analyse zur chinesischen Technologiepolitik verfasst: https://www.thebignewsletter.com/p/the-efficiency-moat-why-china-is

Meine Takeaways kurz zusammengefasst:

  • China versucht, ein globales Monopol auf die Produktion physischer Güter aufzubauen, insbesondere im High Tech Bereich.
  • Der Fokus liegt nicht auf finanzieller Optimierung, sondern auf Prozessverbesserung, Wettbewerb und Investitionen. Der Schutz von geistigem Eigentum wird aktuell der Verbreitung von Wissen untergeordnet.
  • Rund um KI fehlt China der Zugang zur besten Hardware, daher arbeiten chinesische AI-Labs an permanenter Effizienzsteigerung – das führt dazu, dass chinesische Modelle im Performancevergleich mit den USA nur 3-6 Monate zurückliegen.

Den letzten Punkt hat der deutsche Technologieanalyst Philipp Klöckner auch heuer in seinem sehenswerten Talk beim OMR Festival angesprochen: chinesische KI-Modelle werden immer besser: https://www.youtube.com/watch?v=YNavwk7qk24

Für europäische Unternehmen heißt das, dass eigene Daten und firmenspezifisches Spezialwissen an Bedeutung gewinnen. In der produzierenden Industrie gibt es davon sehr viel: dieses Knowhow gilt es zu halten und auszubauen.
Den erfolgreichen Weg zwischen KI-Dominanz (im Westen) und Produktions-Dominanz im Osten zu finden, ist eine zentrale Herausforderung für die österreichische/europäische Wirtschaft.

Zeitungskaufempfehlung

Shoutout für den Standard mit der aktuellen Wochenendausgabe. Schwerpunkt ist die europäische Wirtschaft und deren Zukunft – mit einigen wirklich gelungenen Beiträgen.

Eine nicht vollständige Auswahl:

  • Zahlen und Fakten zu Europas Forschung & Entwicklung, mit zahlreichen Beispielen, u.a. aus der Batterieforschung, der Stahlproduktion (voestalpine in Kapfenberg) oder zu Schweden als Innovations-Vorreiter (vor Jahren habe ich bei der FFG einen Austausch mit Schweden zu Digitalisierung initiiert; das Ergebnis findet sich noch immer online)
  • Ein optimistisches und gleichzeitig kritisches und daher sehr lesenswertes Interview zur wirtschaftlichen Lage mit Mario Holzner vom Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw), u.a. zur wichtigen Rolle von Energie für die europäische Industrie
  • Beiträge zu Mistral AI & Emmi AI und zu weiteren europäischen Firmen rund um AI (inkl. obligatorischem Linz-beginnt’s-Schmäh in der Headline 😏)
  • Eine Analyse zum „China Shock 2.0“ von Andras Szigetvari – das Thema China beschäftigt mich beruflich schon seit einiger Zeit. Das in der Analyse beschriebene Dilemma und die Forderung nach aktiver europäischer Industriepolitik ist ein wesentlicher Aspekt, den wir in dem Zusammenhang bei der Plattform Industrie 4.0 immer wieder diskutieren.
  • Verschiedene Artikel zu österreichischen „Hidden Champions“ mit ordentlichen Beschreibungen zu deren Schwerpunkten. Solche Firmen sichern unseren Wohlstand. Mit dabei einige wichtige Industriebetriebe, z.B. Bachmann, Bauer, TSA, Treibacher oder Silhouette

Ich beklage mich oft über die in Österreich viel zu oberflächliche Berichterstattung zu Industrie, Wirtschaftspolitik & Co. Diese Zeitung ist eine wirklich gelungene Abwechselung.

Daher eine große Kaufempfehlung meinerseits. Gerne mehr davon! 💪📰

Titelseite Der Standard, 30. Mai 2026

Erwartungsmanagement

Eine Bitkom-Umfrage ergibt, dass 99% der Deutschen es für wichtig halten, dass das Land digital unabhängiger wird: https://www.heise.de/news/99-Prozent-wollen-digitale-Unabhaengigkeit-6-Prozent-nutzen-KI-aus-EU-11252308.html

In Frankreich müssen bis zum Herbst Ministerien & Behörden Pläne zum Umstieg auf Linux vorlegen: https://www.derstandard.at/story/3000000316292/adieu-windows-frankreich-beschliesst-plan-hin-zur-digitalen-souveraenitaet

People often overestimate what will happen in the next two years and underestimate what will happen in ten.“ – ein Zitat von Bill Gates, 1996.

made in China

Ein lesenswerter Artikel des französischen Unternehmers Robin Rivaton über chinesische Industriepolitik: https://www.project-syndicate.org/commentary/china-manufacturing-success-depend-on-industrial-density-by-robin-rivaton-2026-02

Die Kernaussagen aus meiner Sicht:

  •  Regionale Zentren mit hoher Industriedichte spielen eine wesentliche Rolle. Kompetenzaufbau, iterative Verbesserungen und schlussendlich Innovationen entstehen durch den Austausch und die Interaktion in den Industrieclustern. Der Aufbau robuster, industrieller Ökosysteme dauert Jahre.
  • Kapital wird in China durch eine Mischung aus Fremdkapital und eigenkapitalähnlichen, öffentlichen Mitteln bereitgestellt. Das führt zu wenig Fokus auf Shareholder Value, gleichzeitig zu großer Toleranz für langfristig niedrige Renditen.
  • Im Technologiebereich fokussiert man seit 2018 die Stärkung von „Little Giants“. Damit gemeint sind tausende Unternehmen mit hohem Spezialisierungsgrad, F&E-Engagement und mit vielen Patenten. Sie werden gezielt unterstützt, abseits von Förderungen z.B. durch gezielte Nachfragepolitik.

Eine ähnliche Perspektive vertritt Dan Wang in seinem Buch „Breakneck“ (große Leseempfehlung! Gibt’s z.B. hier): Fertigungskompetenz und Prozesswissen sind zentral, die Fähigkeit zu „bauen“, zu entwickeln und umzusetzen, ist wesentlich für die volkswirtschaftliche Entwicklung Chinas – wie auch für den „Westen“.

Was heißt das für Österreich, insbesondere für die produzierende Industrie in Europa?

Meine Sichtweise: In den Bereichen, in denen wir über differenzierendes Knowhow und bestehende Industriecluster verfügen, sollten wir uns bemühen, diese zu halten und Forschung & Entwicklung zu forcieren – ich denke z.B. an die spezialisierte Halbleiter-Fertigung, den Spritzguss oder große Teile der Metallverarbeitung. „Little Giants“ sind das, was wir in Österreich gerne „Hidden Champions“ nennen. Diese Unternehmen und die mit ihnen verbundenen Kompetenzen zu unterstützen und auszubauen, mit AI & Co. anzureichern, wäre ein wichtiges Ziel. Außerdem brauchen innovative Unternehmen, bestehende und neue, geduldiges Kapital für langfristige Investitionen – gerade auch, wenn Firmen und ihre Geschäftsmodelle kein klassischer Fall für Venture Capital Investments sind.

Freue mich über Rückmeldungen, bestärkende oder abweichende Gedanken. Ich finde es wichtig, Industriepolitik breit zu diskutieren.

himmlisch

Das sind gute Nachrichten für Social Media in Europa: die spanische Igalia, ein globaler Treiber von Open Source Softwareentwicklung, hat bekanntgegeben, die Entwicklung des Eurosky Projekts zu unterstützen: https://www.igalia.com/2026/03/18/Advancing-the-AT-Protocol-in-Partnership-with-Eurosky.html

Eurosky baut eine europäische Implementierung des AT Protocols, auf dem u.a. das soziale Netzwerk Bluesky basiert.

Szenendiskussion

Die ganze Woche schon wird auf Social Media der Einstieg von Peter Steinberger (OpenClaw) bei OpenAI heiß diskutiert. In den meisten Fällen dominiert die Einseitigkeit („Unternehmer werden in Europa mit Füßen getreten„, „Wieder ein Startup Bro, dem Sicherheit egal ist„, etc.). Eine nicht einseitige und hörenswerte Einordnung machen dafür Jakob Steinschaden und Clemens Wasner in ihrem „AI Talk“: https://www.trendingtopics.eu/steinberger-kontroverse/

Too long; didn’t listen:

  • Beim Fall Steinberger geht es weniger um Startups als um Open Source Softwareentwicklung; der Abgesang auf Europa durch seinen Jobwechsel ist fehl am Platz.
  • Das ORF-Interview bei Armin Wolf war kritisch und das ist auch die Aufgabe der Zeit im Bild; gleichzeitig gibt es in Österreich ein Problem zu Technologiebildung.
  • Österreich und Europa sind im Open Source Bereich gut aufgestellt; die Unterstützung für Unternehmen und Geschäftsmodelle ist aber zu gering, häufig bleiben nur Lippenbekenntnisse.

Ergänzung von meiner Seite: im politischen Diskurs steht bei Open Source meistens die öffentlichen Verwaltung im Mittelpunkt. Das ist schon wichtig, aber der potenzielle wirtschaftliche Hebel und die Wertschöpfung durch entsprechende Geschäftsmodelle sind mindestens so relevant. Unser Zugang dazu muss sich ändern, denn gerade im Umfeld der Produktion („Rückgrat der Wirtschaft“, „Hidden Champions“ usw.) gäbe es hier sehr viele Möglichkeiten.

Wettbewerbsdifferenzen

Ein lesenswerter Artikel über die Wettbewerbspolitik der EU: Wettbewerb hat qualitativ verschiedene Dimensionen – in den USA wird meist auf Marktkapitalisierung und -dominanz fokussiert. Das nachzuahmen ist für Europa nicht sinnvoll. Stattdessen sollte sich die EU darauf fokussieren, möglichst vielen Unternehmen bessere Wettbewerbsbedingungen für Produktivität und Innovation zu ermöglichen und Monopolbildungen zu verhindern. Auch in der Digitalisierung.

https://www.project-syndicate.org/commentary/europe-should-not-emulate-us-style-competitiveness-by-sandeep-vaheesan-2026-02

Chatsouveränität

Langsam, aber stetig, nutzen immer mehr Organisationen und öffentliche Einrichtungen das offene Matrix-Protokoll (u.a. Messenger Element) für souveränes Instant Messaging: https://www.theregister.com/2026/02/09/matrix_element_secure_chat/

Im Artikel wird auch erwähnt, dass „das österreichische Gesundheitssystem“ Matrix nutzen würde. Falls jemand dazu etwas weiß, freue ich mich über ein Info!