Fediwissen
Der Andreas Sator beschäftigt sich – endlich 😘 – mit dem Fediverse. Und zeigt dabei, warum 2h-Podcasts für manche Themen wirklich sinnvoll sind.
Leonhard Dobusch ist der geladene Experte. U.a. inkludiert das Gespräch…
- … ein Loblied an Blogs & RSS: Leonhard nutzt Feedly als Reader. Blogs leben und sind sehr vielfältig.
Anmerkung meinerseits: man glaubt ja, das Internet wird immer weniger divers und findet nur noch auf Plattformen statt. Das stimmt nicht. Gegenbeispiele dafür liefern z.B. die „Tiny Awards„, bei denen u.a. Jana Wiese in der Jury sitzt. - … Beispiele für die Ausbreitung des Fediverse: Die Universität Innsbruck ermöglicht ihren Studierenden Mastodon-Accounts. Sogar Trumps „Truth Social“ baut auf den offenen Protokollen auf.
- … den Verweis auf das Projekt „Public Spaces Incubator„, bei dem Open Source Software für öffentlich-rechtliche Medien entwickelt wird.
Anmerkung meinerseits: mich erinnert das u.a. an die Differenzierungs-Pyramide von OSADL. Alles, was kein Alleinstellungsmerkmal ist, kann auch gemeinsam entwickelt werden:

- … die Erwähnung der Wikipedia als „Leuchtturm demokratischer Öffentlichkeit im Internet„. Schön formuliert 🙏
- … die Forderung nach einer Verpflichtung zur Interoperabilität sozialer Netzwerke. Und natürlich in dem und weiteren Zusammenhängen Empfehlungen für die Arbeit von Cory Doctorow.
Eine sehr hörenswerte Folge von Erklär mir die Welt!

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