Journalismusinfusion
41% des Contents auf LinkedIn ist laut einer neuen Analyse KI-generiert. Abgesehen davon verringert sich gefühlt auch der sinnvolle Inhalt. Wie auf anderen Social Media Plattformen wird Aufmerksamkeit maximiert. Anders formuliert: weniger Analysen & Einschätzungen, mehr Selfies & Emotionalisierung.
Trotzdem ist LinkedIn mittlerweile die zentrale Plattform für den wirtschaftlichen Diskurs. Hier werden Meinungen und Perspektiven geformt. Ich finde es daher umso wichtiger, dass der österreichische Wirtschaftsjournalismus hier aktiv ist. Echte Recherchen und Einordnungen ohne offenkundige Eigeninteressen sind auch für die Business-Welt wichtig.
Erfreulicherweise bietet LinkedIn die Option, einzelnen Personen nicht nur zu folgen, sondern Benachrichtigungen zu ihren Beiträgen zu erhalten. Beim jeweiligen Profil kann man diese Funktion durch Klick auf die Glocke aktivieren. Für das Kuratieren der eigenen LinkedIn-User Experience ist das eine zentrale Funktion. So kann man zumindest teilweise bestimmen, wo die eigene Aufmerksamkeit landet. Noch besser wären RSS-Feeds, aber das ist ein anderes Thema…
Bleibt die Frage: welche Wirtschaftsjournalistinnen und -journalisten sind inhaltlich auf LinkedIn aktiv? Hier eine kleine Liste meinerseits mit, wie ich finde, inhaltlich gehaltvollen Postings:
- Stefan Mey vom Standard
- Eva Konzett vom Falter
- Martin Pacher vom Brutkasten
- Anita Staudacher vom Kurier
- Matthias Auer von der Presse
- Uwe Sommersguter von der Kleinen Zeitung
- Marina Delcheva vom Profil
Diese Liste ist subjektiv und unvollständig – über weitere Empfehlungen würde ich mich sehr freuen!

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