Rohstoffsicherungsschritte
Stefan Greimel von der Treibacher Induvon der Treibacher Industrie AG in einem lesenswerten Beitrag zur europäischen Rohstoffversorgung.
Kurzgefasst:
- Die europäische Industrie braucht Rohstoffe, auch für zukunftsträchtige Branchen wie Green Tech & Co. Diese müssen importiert, rückgewonnen und abgebaut werden.
- Die Rückgewinnung und der Abbau benötigen sowohl entsprechende Kompetenzen als auch politischen Willen. Beides kostet Geld und braucht vor allem geduldiges, langfristig orientiertes Kapital.
- Wichtig ist, die Zusammenhänge in industriellen Ökosystemen zu sehen. Als Positivbeispiel verweist er dabei auf Japan mit der Japan Organization for Metals and Energy Security (JOGMEC). Die strategische & volkswirtschaftliche Bedeutung von Rohstoffen wird dort adressiert.
Abschlusssatz: „Greimels Befund ist deshalb unbequem, aber klar: Europa hat sich in einer Versorgungslage eingerichtet, die lange funktioniert hat, weil andere Regionen geliefert haben. Doch diese Ordnung wird brüchiger. Wer industrielle Souveränität will, muss Rohstoffe nicht nur benennen, sondern sichern, verarbeiten und strategisch bewirtschaften.„
Hier der ganze Beitrag von Daniel Pohselt im Industriemagazin: https://industriemagazin.at/metall/treibacher-europas-rohstoffluecke-industrie/

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