Souveränitätserkenntnisse

Die Diskussion zu digitaler Souveränität nimmt seit Monaten an Fahrt auf. Beim OpenForum Europe hat man sich die Vorgehensweise Dänemarks näher angesehen: https://openforumeurope.org/open-technologies-public-procurement-and-economic-impact-lessons-from-denmark-for-europes-next-digital-laws/

Drei Erkenntnisse:

1️⃣ Die öffentliche Beschaffung ist dort ein zentraler Hebel. Durch sie entsteht eine stabile Nachfrage für souveräne IT-Lösungen und dadurch Investitons-/Planungssicherheit für Unternehmen. Die wiederum generiert regionale Wertschöpfung.

2️⃣ Die geänderte Kostenstruktur wird proaktiv adressiert. Bei der Verwendung von Open Source Software zahlt man weniger für Lizenzen. Stattdessen investiert man in Knowhow-Aufbau oder Wartungsverträge und Adaptierung von Software.

3️⃣ Bei digitaler Souveränität geht es nicht um die Software-Vorlieben einzelner Personen oder Institutionen. Vielmehr geht es um ein Abwiegen von Risiken. Dabei können Open Source Program Offices (OSPOs) als zentrale Stellen für Koordination und Komplexitätsabbau helfen.

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